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Samstag, 3. März 2012

Strenge Tests bei Oberflächen und Material

15.02.2012, 06:24 Uhr 15.02.2012, 06:24 Uhr Zertifizierungen und Gütesiegel helfen, Allergien und Verletzungen zu vermeiden

Gerade bei Kindermöbeln zählt nicht nur die Optik. In erster Linie sind eine robuste Verarbeitung, Standfestigkeit und ein gesundheitsverträgliches Material entscheidend. Um sicherzugehen, dass die Möbel festgesetzten Standards entsprechen, gibt es unterschiedliche Zertifizierungen. "Kinder- und Jugendmöbel unterliegen in Deutschland strengeren Sicherheitsbestimmungen als alle anderen Möbel", sagt Jochen Winning von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM). Diese Institution prüft Möbel nicht nur auf Langlebigkeit und einwandfreie Funktion, sondern schließt auch die Sicherheit des Verbrauchers, seine Gesundheit und die Umweltverträglichkeit der Produktion mit ein. Kann ein Möbelstück diesen Härtetest bestehen, erhält es das "Goldene M".

Auch durch Vergabe des GS-Zeichens für "Geprüfte Sicherheit" garantiert ein unabhängig zugelassenes Prüfinstitut, zum Beispiel der Technische Überwachungs-Verein (TÜV), dass die Möbel den Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen entsprechen. Diese Zertifizierungen sind allerdings nicht vorgeschrieben. "Gerade bei Kindermöbeln geben die Hersteller meist in den Verkaufsunterlagen genaue Auskunft über die Inhaltsstoffe an", erklärt Heyco Hoops, Innenarchitekt im Einrichtungshaus Gärtner.

Bei Teppichböden ist das "GuT- Zeichen" (Gesellschaft umweltfreundlicher Teppichböden) ein guter Leitfaden. Wichtig ist dann allerdings, dass der Verleger die zugelassenen Kleber verwendet. Naturholz ist sowohl als Möbel als auch als Bodenbelag für Kinderzimmer sehr beliebt. Allergiker sollten allerdings beim Kauf von Naturholzmöbeln prüfen, ob sie auf die sogenannten Terpene allergisch reagieren. Dieser Stoff ist verantwortlich für den typischen "Tannenbaum-Duft" und ganz natürlicher Bestandteil des Holzes, kann aber Allergikern Probleme bereiten. Ist ein Möbelstück lackiert, sind im Idealfall wasserlösliche Lacke verwandt worden. Führt das Möbel dann noch das Qualitätssiegel "Blauer Umweltengel", so ist die Verwendung von Gefahrstoffen fast ausgeschlossen.

Kindermöbel sollten grundsätzlich abgerundete Ecken und Griffe haben, um Verletzungen zu vermeiden. Bei Hochbetten sollten beide Betten aus Stabilitätsgründen miteinander verbunden sein. Das Geländer des oberen Bettes sollte eine Höhe von mindestens 16 Zentimeter über der Matratze haben, um einen Absturz zu verhindern. In jedem Fall sollte auch der obere Lattenrost festgeschraubt sein.(ssp)

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